Meine Ziele

Entwicklung des ländlichen Raumes

Mit Berlin in der Mitte hat Brandenburg eine Sonderstellung in Deutschland. Bundesweit wachsen die Ballungszentren und der ländliche Raum verliert Einwohner und damit Bedeutsamkeit. Gleichzeitig wachsen die Probleme in den Städten, wie mit steigenden Mieten und überforderter Infrastruktur. Insbesondere junge Familien stellt diese Entwicklung in Berlin jedoch vor hohe finanzielle Herausforderungen, welche oft nur unter großen Mühen zu meistern sind. Hier setzt eine Regionalentwicklung an, die sowohl die Metropole Berlin (durch ihre Entlastung), die Menschen (durch lebenswertes Umfeld) und das Berliner Umland (durch Zuzug) zu Gewinnern werden lässt. Ein Bevölkerungswachstum muss jedoch von den bestehenden Strukturen vor Ort begleitet werden können. Jede Gemeinde muss sich die Frage nach dem wohin stellen und möglichst auch beantworten können. Um solche Prozesse begleiten und steuern zu können brauchen die Gemeinden Hilfe.

Ich setze mich ein für

• Einen stärkeren Ausbau des ÖPNV und des Regionalverkehrs mit Berlin als Zentrum
• Zentrale Anlaufstellen/Gemeindepaten in den Landkreisen und Gemeinden für Neubürger
• Die Einrichtung einer Stabsstelle zur Fachkräftesicherung im Landkreis
• Ausbau von Kitas und Schulen
• Ausbau digitaler Infrastruktur
• Förderung von (Dorf) Gemeindeentwicklungsplänen
• Coaching und Tutorenprogramme für Gemeindevertreter und Ortsbeiräte
• Verbindliche Beteiligung der Bevölkerung an der Entstehung von Gemeindeentwicklungsplänen
• Stärkere Herausstellung der Bedeutung von Wettbewerben (wie z.B. “unser Dorf hat Zukunft“) für die Dorfentwicklung

Bildung

Bildung ist die Basis für einen soliden Lebensweg. Insbesondere im ländlichen Raum steht das Bildungswesen vor großen Herausforderungen. Bildung umfasst mehr als Lesen und Schreiben, sondern fußt vielmehr auf einer breiten Wissensbasis. Dazu gehören auch kulturelle Erfahrungen, welche oftmals an der Entfernung zur nächsten Stadt (mit Theater, Museen etc.) und den hohen Fahrkosten scheitern. Aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Situation in den Gemeinden und Landkreisen können die jeweiligen Schulträger nicht alle Kosten stemmen, die für eine gute Bildung von Nöten ist. Hier ist das Land in der Pflicht für gleichwertige Bildungschancen zu sorgen.

Ich setze mich ein für

• Ausbau von Kitas und Schulen
• die auskömmliche finanzielle Ausstattung von Schulen zur kulturellen Teilhabe
• Förderung Kooperation außerschulischen Partnern

Umweltschutz

Im Zeichen des Klimawandels, des Insektensterbens und der Verockerung der Spree wird jedem klar, dass ein „weiter so“ nicht geht.
Der Ausstieg aus der Kohleverstromung ist beschlossen, nun gilt es regenerative Energien passgerecht zu gewinnen zu speichern und sparsam zu verwenden. Der Schritt weg von der Kohle ist der erste in eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe. Diesen Weg müssen wir konsequent gehen.
Brandenburgs Schatz und Lebensgrundlage ist die reichhaltige Natur. Viele Menschen in der Land- Forst und Fischereiwirtschaft leben von ihr. Der Tourismus ist nur wegen der (anscheinend) intakten Natur zum wirtschaftlichen Zugpferd in Brandenburg geworden.

Ich setze mich ein für

• dass es keine neue Förderung von Erdöl und Erdgas in Brandenburg geben wird
• Erkundungen wie z.Z. am Schwielochsee müssen eingestellt werden
• unsere Lebensgrundlage zu schützen und bewahren
• Stärkung des institutionellen Naturschutz in Brandenburg
• Weiterentwicklung eines regionalen und naturverträglichen Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Landwirtschaft

Die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft ist das wirtschaftliche Standbein im ländlichen Brandenburg. Konventionell wie ökologisch wirtschaftende Betriebe prägen die Dörfer und produzieren hochwertige Lebensmittel. Allerdings darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass die zu DDR-Zeit ausgeräumten Landschaften mit ihrer Struktur große Probleme für die Erosionsstabilität der Äcker und der Artenvielfalt, insbesondere der Insekten, mit sich bringen. Daher ist eine weitere Ökologisierung der Landwirtschaft zwingend erforderlich. Die Bürokratie nimmt in der Landwirtschaft immer größere Ausmaße an und hindert die Landwirte an ihrer eigentlichen Arbeit, vergrault den potentiellen Nachwuchs und verhindert Innovationen (z.B. durch starre Vorgaben in der Fruchtartenauswahl).

Ich setze mich ein für

• Ökologisierung der Landwirtschaft
• Ressourcenschonende Landbewirtschaftung
• Reduzierung des Bürokratischen Aufwands auf eine sinnvolle Größe